DAS MAGAZIN ZUM
2. SCHWEIZER DIGITALTAG
25. OKTOBER 2018

digitalswitzerland

Social Media

Daten & Vertrauen

Arbeit & Beruf

Leben & Gesellschaft

Sponsored

DAS MAGAZIN ZUM 2. SCHWEIZER DIGITALTAG 25. OKTOBER 2018

Die drei Fragen von Davos
Marc Walder

Marc Walder über die Entstehung von digitalswitzerland.

Marc Walder, Gründer von digitalswitzerland und CEO der Ringier AG.
Gian Marco Castelberg

Begonnen hat das Abenteuer im tief verschneiten Davos. Es war 2015, in der dritten Januar-Woche. An den kleinen Pausentischchen des alljährlichen Weltwirtschaftsforums WEF hatte ich drei Fragen für die Chefs von UBS, Swisscom, SBB, Post, EY, Google, Migros und der ETH vorbereitet:
Erstens: Wird die Digitalisierung das Unternehmen, das Du leitest, verändern?
Zweitens: Ist es wichtig, dass die Schweiz ein führender Wirtschaftsstandort bleibt?
Drittens: Würdest Du einer Initiative beitreten, die die Schweiz zu einem führenden Land in allen Bereichen der Digitalisierung machen möchte?
Alle acht Chefs antworteten dreimal mit: Ja. Also haben wir diese Standort-Initiative gestartet. Im kleinen Klub quasi.

Die konstituierende Sitzung des Vereins fand ein paar Monate später statt, im Stadthaus von Zürich. Stadtpräsidentin Corine Mauch war sofort bereit, Schirmherrin der Initiative zu sein. Wir hiessen damals DigitalZurich2025.

Ein gutes Jahr später trafen wir dann Daniel Borel, den legendären Gründer des Computerzubehör-Herstellers Logitech, am Genfersee. Logitech wurde gross mit der Computer-Maus. Nun, Borel meinte kurz und knapp: «Ihr müsst aus Digital-Zurich2025 eine nationale Initiative machen! Und was soll die Zahl 2025? Ist eure Mission dann zu Ende?»

Wir fuhren heim. Und fingen sofort an, an digitalswitzerland zu arbeiten. Heute, gut drei Jahre später, zählt diese wunderbare Initiative 130 Mitglieder. Die meisten der grossen Schweizer Unternehmen sind dabei. Dazu Bildungs- und Forschungs-Institutionen wie ETH, EPFL. Der Wirtschaftsdachverbach economiesuisse genauso wie sieben Kantone.

Die Geschäftsstelle zählt mittlerweile 14 Mitarbeiter, mit Standorten in Zürich und Lausanne. Unermüdlich arbeiten alle an einem gemeinsamen Ziel: die Schweiz zu einem führenden digitalen Standort weltweit zu machen.

Wir arbeiten an den folgenden Themen: Bildung und Forschung, Förderung von Start-ups, Ökonomisches und politisches Umfeld, Transformation der grossen Arbeitgeber, Internationale Visibilität, Konnektivität – und am Dialog mit der Bevölkerung. Und um genau diesen Dialog geht es am 25. Oktober, dem zweiten Digitaltag der Schweiz.

Mein Dank gilt allen Mitgliedern von digitalswitzerland und deren operativem Team. Und Birgit Pestalozzi, die das Projekt Digitaltag 2018 leitet. Wunderbar, was wir in drei Jahren erreicht haben!

PS: Die Schweiz steht im «World Digital Competitiveness Ranking» von IMD mittlerweile auf Platz 5! Zum Vergleich: Deutschland ist auf Rang 18.