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2. SCHWEIZER DIGITALTAG
25. OKTOBER 2018

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DAS MAGAZIN ZUM 2. SCHWEIZER DIGITALTAG 25. OKTOBER 2018

Klein hilft Gross
In Kooperation mit UBS

Die Zusammenarbeit mit Fintech-Start-ups hilft der Grossbank UBS, ihre führende Stellung im Bereich Digital Banking zu sichern

Erfolgreiches Beispiel: SumUp.
Fotos: Getty Images, SumUp

Wenn Start-ups und Grossunternehmen wie die UBS zusammen arbeiten, ist das meist eine Win-Win-Situation», sagt Andreas Kubli, Leiter Multichannel Management & Digitalisierung, UBS Switzerland AG. Im Bereich von Kooperationen interessieren ihn vor allem tolle Ideen aus Bereichen, die nicht zu den Kernkompetenzen der Bank gehören und neue Technologien ins Bankgeschäft bringen. Und welche vor allem dazu beitragen, dem Kunden das Banking jeden Tag ein bisschen einfacher und bequemer zu machen. So hat die UBS als erste Bank in der Schweiz die elektronische Unterschrift lanciert, welche die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Dabei stellt Kubli fest, dass die Bedürfnisse nicht aus der eigenen Branche getrieben werden, sondern von den Kunden selber kommen: «Erlebnisse mit Firmen anderer Branchen sind die grossen Treiber für Innovationen. Auch für manches, was man nicht unbedingt von einer Bank er­wartet hätte.» So erhalten Immobilieninteressenten mit dem UBS-Immo-Check direkt über die Suchportale ImmoScout24 oder Homegate eine Bewertung ihres Wunschobjekts.

Kubli und seine Leute beobachten jeden Tag die neusten Entwicklungen rund um die Welt. Ihre Strategie: Sie schauen, was in internationalen Märkten bereits gut bei Kunden ankommt und können so eine angepasste Lösung in der Schweiz anbieten. So ist die UBS am Puls der Zeit.

Ein gelungenes Beispiel für eine Kooperation ist die Liquiditätsplanung für KMU und Kleingewerbe mit dem Liquidity Cockpit. «Hier arbeiten wir mit dem Software-Entwickler Bexio zusammen», so Kubli. Das clevere Tool berücksichtigt neben dem aktuellen Kontostand automatisch alle offenen Kunden- oder ausstehenden Lieferantenrechnungen. Zudem erfasst es nötige Investitionen in beispielsweise neue Maschinen oder die Aufstockung von Lagerbeständen. So kann das Tool über Monate die Liquidität voraus­planen. Und das ist nicht alles: Mit dem Einverständnis des Kunden kann Bexio die Bankdaten von UBS täglich übernehmen. So sieht der Kunde automatisch den tagesaktuellen Stand, wenn er sich ins E-Banking einloggt.

Weshalb macht das die UBS zusammen mit einem Partner? «Wir müssen nicht alles, was wir unseren Kunden anbieten, selber machen», sagt Kubli. Klar ist: Start-ups sind wegen ihrer Organisationsstrukturen viel agiler. Und sie können die Zeit von der Idee bis zum Markteintritt extrem reduzieren.

Davon profitiert nicht nur die UBS. Start-ups sind froh, gleich zu Beginn mit einer etablierten Plattform und einem grossen Kundenstamm starten zu können. Hinzu kommt, dass eine etablierte Grossbank einem Neuling Sicherheit, Know-how und ein breites Netzwerk bietet.

Ein weiteres Plus: «Wir haben in den letzten Jahren viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Start-ups gesammelt», weiss Kubli. Dabei habe man einen guten Weg gefunden, sodass die Start-ups von den komplexen Strukturen und Prozessen eines Konzerns nicht «erdrückt» würden.

Eine Reihe von Erfolgsgeschichten gibt der UBS recht. Beispielsweise SumUp. Das mobile kabel- und kontaktlose Kartenterminal macht jedes Smartphone zur Kasse. Ob Pizzakurier, Standbetreiber oder kleiner Verkaufsladen: Jetzt können die Kunden ganz einfach mit Karte bezahlen. Dadurch erweitert UBS das digitale Ökosystem für seine Geschäftskunden.

Erfolgreich im Einsatz ist auch IDnow. Diese Plattform überprüft sofort die Ausweispapiere von 7 Milliarden Menschen. Und sie macht es möglich, dass man bei UBS Kunde werden kann, ohne einen Fuss in eine Filiale zu setzen.

Digitalisierungs-Experte Andreas Kubli ist überzeugt: «Damit UBS ihre Rolle als führende Bank ausbauen kann, ist Technologie entscheidend.» Es mache daher Sinn, das Wissen und die Erfahrung im eigenen IT-Bereich zu haben. «Und für spezifische Lösungen mit externen Partnern zusammenzuarbeiten.»