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2. SCHWEIZER DIGITALTAG
25. OKTOBER 2018

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DAS MAGAZIN ZUM 2. SCHWEIZER DIGITALTAG 25. OKTOBER 2018

Transparenz und Kontrolle an einem Ort
In Kooperation mit Google

Google Datenschutz-Experte Stephan Micklitz entwickelt Tools, mit denen Nutzer selbst entscheiden können, welche Informationen sie Google überlassen – und welche nicht.

Kaum jemand kennt sich bei Google besser mit Datenschutz aus: Stephan Micklitz ist seit 2007 am Münchner Standort von Google tätig.

Manchmal, wenn Stephan Micklitz auf einer Geburtstagsfeier oder einem Sommerfest neue Leute kennenlernt, erlebt er, wie reserviert diese auf seinen Arbeitgeber reagieren. «Wenn ich erzähle, dass ich bei Google arbeite, höre ich häufig den Vorwurf, wir würden zu viele Nutzer­daten speichern», sagt Micklitz in seinem Büro in München, unweit des Hauptbahnhofs. «Ich antworte dann, dass sich die Datenerfassung ja auch abschalten lässt. Aber die meisten glauben mir das erst, wenn sie es selbst ausprobiert haben.»

Seit 2007 arbeitet Stephan Micklitz bei Google. Er war einer der ersten Mitarbeiter am Münchner Standort und hat sich früh mit den Themen Online-Sicherheit und Datenschutz beschäftigt. Seit 2010 leitet Micklitz die weltweite Entwicklung entscheidender Google-Produkte für Sicherheit und Datenschutz. Ein Teil von Stephans Team arbeitet im Bereich Datenschutz-Infrastruktur bei Google in Zürich. Bereits 2009 veröffentlichte Google sein erstes Datenschutz-Tool, das Google Dashboard.

Der Dienst ist übersichtlicher und persönlicher.

In den Folgejahren kamen weitere Funktionen hinzu: der Kontoinaktivität-Manager zum Beispiel, mit dem seit 2013 jeder seinen digitalen Nachlass bei Google verwalten kann, 2014 der Sicherheitscheck und 2015 der Privatsphärecheck, mit denen Nutzer durch ihre Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen geführt werden. Im selben Jahr schliesslich folgte eine Anwendung aus einem Guss, die alle Features vereinte: Mein Konto .

Ich sehe sofort, wie ich meine Sicherheit verbessern kann.

 Die Nutzer hatten nun erstmals eine Anlaufstelle, mit der sie überprüfen konnten, welche Information Google speichert und wo sie auch darüber entscheiden, ob sie die über sie gesammelten Informationen löschen und deren Erfassung ausschalten wollen. Und wer keine personalisierte Werbung sehen möchte, kann auch dies hier kontrollieren. Seit der Einführung wurde Mein Konto stetig verbessert und ergänzt. Allein 2017 verzeichnete es weltweit fast 2 Milliarden Nutzer, von denen 40 Millionen den dort integrierten Privatsphärecheck und sogar 300 Millionen den Sicherheitscheck durchführten.

Jeder soll selbst entscheiden, welche Informationen er teilt.

Im Juni 2018 erfolgte eine grundsätzliche Überarbeitung: Aus Mein Konto wurde das Google-Konto. Micklitz erklärt an seinem Smartphone das neue Design von Google-Konto. «Wir wollten den Dienst übersichtlicher und persönlicher gestalten, vor allem für mobile Geräte mit kleinen Bildschirmen», erklärt er mit Blick auf das Display. «Wenn ich den Dienst starte, bietet mir die Software jetzt zum Beispiel die Option an, einen Sicherheitscheck durchzuführen», erklärt der Entwickler. «Ich sehe also hier sofort, ob Google Vorschläge hat, wie ich meine Sicherheit verbessern kann.»

Am Digitaltag 2018 steht bei Google Schweiz das Thema Sicherheit im Zentrum. An Ständen in den Bahnhöfen Zürich und Genf können Besucher erfahren, was ein starkes Passwort ausmacht, wie man sich mit der 2-Stufen-Authen­tifizierung besser schützt und sein Google-Konto richtig verwaltet. Mitarbeiter von Google Schweiz erklären den Besuchern, wie man mit dem Google-Konto einen Privatsphäre- und Sicherheitscheck durchführt. In den Räumlichkeiten des Sihlpost-Büros bietet Google Unternehmern zudem Kurse in den Bereichen «Sicherheit im Internet» oder «Webanalyse mit Analytics» an. Die Kurse sind gratis und können ohne Voranmeldung besucht werden.

Erfahren Sie hier mehr über das Programm:
www.digitaltag.swiss/partner-18/google

Durch die Analyse der Klicks lassen sich die Dienste verbessern, was viele Nutzer anspreche. «Einige finden es praktisch, wenn ihr Smartphone ihnen Bescheid gibt, sobald es Zeit ist, zum Flughafen aufzubrechen. Andere schätzen die Autocomplete-Funktion der Suchmaschine, also die automatische Vervollständigung eines Suchbegriffs. Wieder andere sind angenehm überrascht, wenn Youtube Videos empfiehlt, die den persönlichen Geschmack perfekt treffen.»

Gerade bei der Privatsphäre gebe es aber keine Einheitslösung, zumal sich die Bedürfnisse der Nutzer auch über die Zeit verändern, ergänzt Stephan Micklitz. «Uns ist wichtig, dass jeder für sich selbst entscheiden kann, welche Informationen er an Google weitergibt. Und so entwickeln wir auch unsere Tools entsprechend immer weiter.»

Sicherheits-Tipps vom Experten

1. Machen Sie einen Privatsphäre- und Sicherheitscheck in Ihrem Google-Konto
Im Google-Konto können unsere Nutzer die Einstellungen der Privatsphäre und Sicherheit jederzeit individuell anpassen. Ich möchte Sie deshalb dazu ermuntern, einen Blick auf das persönliche Google- Konto zu werfen und einen «Privatsphäre- und Sicherheitscheck»-Check zu machen. So kann jeder Nutzer selbst einstellen, ob Google z. B. Wegbeschreibungen speichern darf oder die Suchhistorie löschen soll.

2. Schützen Sie sich vor Phishing mit der 2-Stufen-Authentifizierung
Schützen gegen Phishing-Attacken können Sie sich mit der 2-Stufen-Authentifizierung. Die kennen viele Nutzer vielleicht vom Online-Konto ihrer Bank. Wenn sie Geld überweisen wollen, müssen Sie zum Beispiel neben dem Passwort einen SMS-Code ein­geben. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung mit SMS ist eine gute Methode. Noch sicherer ist die Authentifizierung mit physischen Sicherheitsschlüsseln, zum Beispiel einem Bluetooth-Sender oder einem USB-Stick.

Weitere Infos finden Sie im Google-Konto sowie im Google Sicherheitscenter unter account.google.com

3. Passwort, Updates und Co.
Benutzen Sie nicht das gleiche Passwort für mehrere Dienste, installieren Sie Sicherheitsupdates und vermeiden Sie verdächtige Software. Geben Sie Ihre Telefonnummer oder eine alternative E-Mail-Adresse an, damit Sie auf anderen Wegen erreicht werden können. Und aktivieren Sie die Bildschirmsperre Ihres Smartphones, um Unbefugten den einfachen Zugang zu erschweren.