Innert zweier Jahre von null auf hundert, das ist gewaltig: 2015 starteten Corine Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich und Ruedi Noser, Zürcher Ständerat, auf Initiative von Marc Walder, CEO der Ringier AG, gemeinsam mit einem guten Dutzend Firmenchefs grosser Schweizer Unternehmen die Initiative digitalZurich2025. In Zürich geboren, verbreitete sich die Bewegung als digitalswitzerland rasant über die ganze Schweiz – mit einem kräftigen Standbein auch in der Romandie. 90 renommierte Unternehmen und Institutionen aus der Wissenschaft sind heute Teil von digital­switzerland, das auch mit der Politik wiederum eng verbunden ist.

Dr. Christian Wenger Partner Wenger & Vieli, Mitgründer und Präsident von digitalswitzerland

Wofür stehen wir?

1. Wir streben die besten politischen Rahmenbedingungen für unsere Land und unsere Bürger in der digitalen Welt an.

2. Wir setzen uns dafür ein, dass die Menschen in der Schweiz eine Aus- und Weiterbildung bekommen, die ihnen sehr gute berufliche Chancen in der digitalen Revolution eröffnet. Wir wollen die besten Talente in der Schweiz hochklassig ausbilden und die besten Talente in die Schweiz holen.

3. Wir fördern Start-ups. Die Schweiz wird das Mekka für digitale Jungunternehmen.

4. Wir unterstützen die Unternehmen – auch KMU – in ihren digitalen Kompetenzen.

5. Wir zeigen der Öffentlichkeit, was Digi­talisierung konkret heisst und welche Chancen sich für jeden Einzelnen und für die Schweiz als Ganzes ergeben, wenn man diese zu nutzen weiss. Die Schweiz hat beste Voraussetzungen dafür.

Innerhalb dieser Bereiche haben wir 25 Projekte identifiziert, die wir bei digital­switzerland selber umsetzen oder finanziell unterstützen. Dazu gehören der Digitaltag, der digitale Aktionsplan von Wirtschaft, Verwaltung und Politik, die Entwicklung von educationdigital.ch, einer Plattform für die Aus- und Weiterbildung in digitalen Berufen, sowie ein Programm für die beschleunigte Entwicklung von jungen Unternehmen.

Wir alle leben und arbeiten mitten im digitalen Umbruch und sind damit Zeugen einer historischen Epoche. Wir sind aber gefordert, eine lebenswerte digitale Gesellschaft zu entwickeln, in der alle Menschen ihren Platz finden. Unterlassen wir dies, steuern wir ungehemmt auf eine Zweiklassengesellschaft der Gewinner und Verlierer zu. Die digitale Transformation verlangt von uns allen Solidarität und die Bereitschaft, uns immer wieder anzupassen und weiterzuentwickeln. Dafür setzen wir uns ein.